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Thema: Die EU macht's möglich

  1. #1
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    Die EU macht's möglich

    Ein deutscher Transport-Unternehmer aus Uelzen läßt künftig zehn neue Lastwagen über eine auf Zypern gegründete Firma in Deutschland fahren. Während die anderen neuen Mitgliedstaaten bis 2011 keinen rein inländischen Transporte durchführen dürfen, haben Zypern, Malta und Slowenien dafür freie Hand. Pro Sattelzug spart der Unternehmer im Jahr rund 1000 Euro an Kfz-Steuern. Und Gewerbesteuer kennen die Zyprioten ebenso wenig wie Lohnnebenkosten. Bis zu 2000 Euro hofft er deshalb an Lohnvorteil im Monat für jeden der zehn bis zwölf polnischen Fahrer zu haben, die er einstellen wird. Quelle: Weser-Kurier

  2. Nach oben    #2
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    Hannover. Immer mehr Spediteure in Niedersachsen erwägen eine Verlagerung von Geschäftsteilen ins Ausland. Das hat der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) beobachtet. Ein Sprecher bestätigte damit einen Bericht der hannoverschen „Neuen Presse“. Bei grenzüberschreitenden Transporten seien deutsche Firmen gegenüber osteuropäischen Konkurrenten aus Kostengründen oft nicht mehr wettbewerbsfähig. So folgt Andreas Döpke, Geschäftsführer der Döpke Transportlogistik GmbH, aus Isernhagen bei Hannover dem Trend und will sich in Zypern niederlassen.

    Döpke sagte, er werde seinen Betrieb mit 180 Lastwagen und rund 270 Mitarbeitern zwar nicht schließen. Um aber weitere Geschäftsfelder zu erschließen, werde er eine Niederlassung in Zypern gründen. „Das weitere Wachstum wird im Ausland stattfinden.“ Dort werde er voraussichtlich eher Arbeitskräfte aus Osteuropa einsetzen. Aktuell müssten die Beschäftigten in Hannover nicht um ihren Job bangen.

    Den Kostenunterschied zu osteuropäischen Transporteuren bezifferte Döpke auf bis zu 60.000 Euro pro Wagen und Jahr. Bei Steuern, Lohnkosten und Sozialabgaben hätten sie Vorteile von 30 bis 40 Prozent. Die LKW-Maut spiele dagegen keine Rolle, weil sie ja auch von ausländischen LKW auf deutschen Autobahnen bezahlt werden müsse.

    Quelle: Verkehrs Rundschau

    So haben wir es gerne: Es ist EU-Recht, daß in Zypern zugelassene Fahrzeuge auch inländische Transporte durchführen dürfen. Wobei dann die Fahrer Angestellte der zypriotischen Firma sind und wahrscheinlich auch dementsprechend entlohnt und sozialversichert werden. Die Gewinne werden dann natürlich in Zypern versteuert. Aber sonst bleibt alles beim Alten. Ich möchte garnicht wissen, ob das die EU nicht auch noch subventioniert.

  3. Nach oben    #3
    Zypern-Insider Avatar von CY
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    Hatten wir das Thema nicht irgendwann schonmal? Das ging doch irgendwie nicht so, wie der sich das vorstellte, da sich ja weder LKW noch Fahrer jemals auf Zypern befinden/befanden.....
    Ich meine mich da an etwas zu erinnern.

  4. Nach oben    #4
    ToniZY
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    Es geht schon und die Fahrer sind genauso abgesichert wie in Deutschland auch. Besser ein Spediteur geht diesen Weg um konkurenzfähig zu bleiben als den Betrieb schließen zu müssen.

  5. Nach oben    #5
    Zypern-Insider
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    @CY, ich meine auch zu wissen, dass der Spediteur das alles wieder abmelden musste, die Gründe waren plausibel, fallen mir aber nicht mehr ein...ich werde alt...

  6. Nach oben    #6
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    Zitat Zitat von ToniZY
    Es geht schon und die Fahrer sind genauso abgesichert wie in Deutschland auch. Besser ein Spediteur geht diesen Weg um konkurenzfähig zu bleiben als den Betrieb schließen zu müssen.
    Naja, auf dem Altar der Konkurrenzfähigkeit wird heutzutage so ziemlich alles geopfert. Bis es solche Blüten, wie oben beschrieben, treibt.

    Die Fahrzeuge werden in Zypern zugelassen und bekommen zypriotische Kennzeichen. Dadurch entgehen dem Staat jede Menge KFZ-Steuern und Gewerbesteuern, die dann anderweitig aufgebracht werden müssen.

    Wie schon immer: Gewinne werden privatisiert und Kosten sozialisiert!

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